Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Johannes 17

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Dieses redete Jesus, und seine Augen zum Himmel erhebend sprach er: Vater, gekommen ist die Stunde; verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche,

2so wie du ihm Vollmacht über alles Fleisch gegeben hast, damit er allem, was du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe.

3Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich erkennen, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus.

4Ich habe dich verherrlicht auf der Erde, indem ich das Werk vollendet habe, das du mir gegeben hast, damit ich es täte;

5und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

6Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir gegeben hast aus der Welt. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und dein Wort haben sie bewahrt.

7Jetzt haben sie erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist;

8denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie haben geglaubt, dass du mich gesandt hast.

9Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, die du mir gegeben hast, denn sie sind dein,

10und alles Meine ist dein, und das Deine ist mein, und ich bin in ihnen verherrlicht.

11Und ich bin nicht mehr in der Welt, und sie sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien wie wir.

12Als ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich behütete sie, und keiner von ihnen ging verloren außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt würde.

13Jetzt aber komme ich zu dir, und dies rede ich in der Welt, damit sie meine Freude erfüllt in sich selbst haben.

14Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht aus der Welt sind, so wie ich nicht aus der Welt bin.

15Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.

16Aus der Welt sind sie nicht, so wie ich nicht aus der Welt bin.

17Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.

18So wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt;

19und für sie heilige ich mich selbst, damit auch sie geheiligt seien in Wahrheit.

20Nicht für diese aber bitte ich allein, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben,

21damit alle eins seien, so wie du, Vater, in mir und ich in dir, damit auch sie in uns seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.

22Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, so wie wir eins sind;

23ich in ihnen und du in mir, damit sie vollendet seien zu einem, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie geliebt hast, so wie du mich geliebt hast.

24Vater, was du mir gegeben hast, ich will, dass, wo ich bin, auch jene bei mir seien, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, weil du mich geliebt hast vor Grundlegung der Welt.

25Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast;

26und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.