Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Sprüche 28

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Es fliehen, und niemand verfolgt, die Frevler, doch die Gerechten sind sicher wie ein junger Löwe.

2Bei der Auflehnung eines Landes sind viele seine Fürsten, doch durch einen einsichtigen, kundigen Menschen hat Bestand, was recht ist.

3Ein Mann, arm und die Geringen unterdrückend, ist wie ein wegschwemmender Regen, sodass kein Brot bleibt.

4Die die Weisung verlassen, rühmen den Frevler, doch die die Weisung bewahren, kämpfen gegen sie.

5Die Männer des Bösen verstehen das Recht nicht, doch die den HERRN suchen, verstehen alles.

6Besser ein Armer, der in seiner Lauterkeit wandelt, als einer, der krumme Wege geht, und er ist reich.

7Wer die Weisung bewahrt, ist ein einsichtiger Sohn, doch wer sich zu Prassern gesellt, macht seinem Vater Schande.

8Wer sein Vermögen mehrt durch Zins und Aufschlag, sammelt es für den, der sich der Geringen erbarmt.

9Wer sein Ohr abwendet vom Hören der Weisung, dessen Gebet ist sogar ein Gräuel.

10Wer Aufrichtige irreführt auf einen bösen Weg, der fällt in seine eigene Grube, doch die Lauteren erben Gutes.

11Weise in seinen eigenen Augen ist der reiche Mann, doch ein einsichtiger Geringer durchschaut ihn.

12Wenn die Gerechten jubeln, ist die Herrlichkeit groß, doch wenn Frevler aufstehen, muss der Mensch sich verstecken.

13Wer seine Vergehen zudeckt, hat keinen Erfolg, doch wer sie bekennt und lässt, findet Erbarmen.

14Glücklich der Mensch, der sich beständig fürchtet, doch wer sein Herz verhärtet, fällt ins Unglück.

15Ein brüllender Löwe und ein lechzender Bär ist ein frevelhafter Herrscher über ein geringes Volk.

16Ein Fürst ohne Verständnis und reich an Erpressungen; doch wer unrechten Gewinn hasst, verlängert seine Tage.

17Ein Mensch, belastet mit dem Blut eines Lebens, flieht bis zur Grube; man halte ihn nicht auf.

18Wer lauter wandelt, wird gerettet, doch wer krumme Wege geht, fällt mit einem Mal.

19Wer seinen Acker bebaut, wird satt an Brot, doch wer leeren Dingen nachjagt, wird satt an Armut.

20Ein Mann von Treue hat viele Segnungen, doch wer eilt, reich zu werden, bleibt nicht ungestraft.

21Das Ansehen der Person ist nicht gut, doch für einen Bissen Brot vergeht sich ein Mann.

22Es hastet nach Reichtum ein Mann mit bösem Auge und weiß nicht, dass Mangel über ihn kommt.

23Wer einen Menschen zurechtweist, findet hernach mehr Gunst als der mit glatter Zunge.

24Wer seinen Vater und seine Mutter beraubt und sagt: Es ist kein Vergehen, der ist Gefährte des Verderbers.

25Wer gierigen Sinnes ist, erregt Streit, doch wer auf den HERRN vertraut, wird reich gesättigt.

26Wer auf sein Herz vertraut, der ist ein Tor, doch wer in Weisheit wandelt, der wird entkommen.

27Wer dem Armen gibt, hat keinen Mangel, doch wer seine Augen verhüllt, hat viele Flüche.

28Wenn Frevler aufstehen, verbirgt sich der Mensch, doch wenn sie umkommen, mehren sich die Gerechten.