Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Sprüche 11

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Eine Waage des Betrugs ist ein Gräuel dem HERRN, aber ein volles Gewicht ist sein Wohlgefallen.

2Kommt Übermut, so kommt auch Schande, aber bei den Bescheidenen ist Weisheit.

3Die Lauterkeit der Aufrichtigen leitet sie, aber die Verkehrtheit der Treulosen zerstört sie.

4Nicht nützt Reichtum am Tag des Zorns, aber Gerechtigkeit rettet vom Tod.

5Die Gerechtigkeit des Lauteren ebnet seinen Weg, aber in seiner Bosheit fällt der Frevler.

6Die Gerechtigkeit der Aufrichtigen rettet sie, aber in ihrer Gier werden die Treulosen gefangen.

7Beim Tod eines Menschen, eines Frevlers, geht die Hoffnung zugrunde, und die Erwartung, die auf Kräfte baut, ist verloren.

8Der Gerechte wird aus der Not gerissen, und der Frevler kommt an seine Stelle.

9Mit dem Mund verdirbt der Ruchlose seinen Nächsten, aber durch Erkenntnis werden die Gerechten gerettet.

10Beim Wohlergehen der Gerechten jubelt die Stadt, und beim Untergang der Frevler ist Jubelgeschrei.

11Durch den Segen der Aufrichtigen erhebt sich eine Stadt, aber durch den Mund der Frevler wird sie niedergerissen.

12Wer seinen Nächsten verachtet, dem fehlt es an Herz, aber ein Mann von Einsicht schweigt.

13Wer als Verleumder umhergeht, deckt Geheimes auf, aber wer treuen Geistes ist, verbirgt die Sache.

14Wo keine Führung ist, fällt ein Volk, aber Rettung ist bei der Menge der Ratgeber.

15Übel ergeht es dem, der für einen Fremden bürgt, aber wer Handschlag hasst, ist sicher.

16Eine anmutige Frau erlangt Ehre, und Gewalttätige erlangen Reichtum.

17Seiner Seele tut Gutes ein Mann der Güte, aber wer grausam ist, quält sein eigenes Fleisch.

18Der Frevler schafft trügerischen Lohn, aber wer Gerechtigkeit sät, hat zuverlässigen Ertrag.

19So führt Gerechtigkeit zum Leben, aber wer dem Bösen nachjagt, dem zum Tod.

20Ein Gräuel dem HERRN sind die verkehrten Herzens, aber sein Wohlgefallen sind die lauteren Weges.

21Hand in Hand bleibt der Böse nicht ungestraft, aber die Nachkommenschaft der Gerechten entkommt.

22Ein goldener Ring in der Nase eines Schweins ist eine schöne Frau ohne Feingefühl.

23Das Verlangen der Gerechten ist nur Gutes, aber die Hoffnung der Frevler ist Zorn.

24Da ist einer, der ausstreut, und ihm wird noch mehr hinzugefügt, und einer, der mehr spart, als recht ist, doch nur zum Mangel.

25Die Seele des Segens wird reichlich gesättigt, und wer tränkt, wird auch selbst getränkt.

26Wer Korn zurückhält, den verwünscht die Menge, aber Segen kommt auf das Haupt dessen, der verkauft.

27Wer Gutes sucht, sucht Wohlgefallen, aber wer dem Bösen nachjagt, den wird es treffen.

28Wer auf seinen Reichtum vertraut, der fällt, aber wie Laub sprossen die Gerechten.

29Wer sein Haus verstört, wird Wind erben, und der Tor wird Knecht des Weisen von Herzen.

30Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens, und wer Seelen gewinnt, ist weise.

31Siehe, dem Gerechten wird auf Erden vergolten, wie viel mehr dem Frevler und Sünder.