Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Sprüche 10

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Sprüche Salomos. Ein weiser Sohn erfreut den Vater, aber ein Sohn, der ein Narr ist, ist der Kummer seiner Mutter.

2Schätze des Frevels nützen nichts, aber Gerechtigkeit rettet vom Tod.

3Der HERR lässt die Seele des Gerechten nicht hungern, aber die Gier der Frevler stößt er zurück.

4Arm wird, wer mit lässiger Hand schafft, aber die Hand der Fleißigen macht reich.

5Wer im Sommer sammelt, ist ein verständiger Sohn; wer in der Ernte schläft, ist ein Sohn, der Schande macht.

6Segnungen kommen auf das Haupt des Gerechten, aber der Mund der Frevler verbirgt Gewalt.

7Das Andenken des Gerechten ist zum Segen, aber der Name der Frevler verfault.

8Wer weisen Herzens ist, nimmt Gebote an, aber der Narr der Lippen kommt zu Fall.

9Wer in Lauterkeit geht, geht sicher, aber wer seine Wege krumm macht, wird erkannt.

10Wer mit dem Auge zwinkert, verursacht Kummer, und der Narr der Lippen kommt zu Fall.

11Eine Quelle des Lebens ist der Mund des Gerechten, aber der Mund der Frevler verbirgt Gewalt.

12Hass erregt Streitigkeiten, aber über alle Vergehen deckt Liebe.

13Auf den Lippen des Verständigen findet sich Weisheit, aber die Rute ist für den Rücken dessen, dem das Herz fehlt.

14Weise bewahren Erkenntnis, aber der Mund des Narren ist naher Untergang.

15Das Vermögen des Reichen ist seine feste Stadt, der Untergang der Armen ist ihre Armut.

16Der Erwerb des Gerechten dient zum Leben, der Ertrag des Frevlers zur Sünde.

17Ein Pfad zum Leben ist, wer Zucht bewahrt, aber wer Zurechtweisung verlässt, führt in die Irre.

18Wer Hass verbirgt, hat Lippen der Lüge, und wer üble Nachrede verbreitet, der ist ein Narr.

19Bei vielen Worten bleibt das Vergehen nicht aus, aber wer seine Lippen zurückhält, ist verständig.

20Auserlesenes Silber ist die Zunge des Gerechten, das Herz der Frevler ist wenig wert.

21Die Lippen des Gerechten weiden viele, aber die Narren sterben aus Mangel an Herz.

22Der Segen des HERRN, er macht reich, und Mühe fügt er nicht zu ihm hinzu.

23Wie ein Vergnügen ist es dem Narren, Schandtat zu verüben, und Weisheit dem Mann von Einsicht.

24Wovor dem Frevler graut, das kommt über ihn, aber das Verlangen der Gerechten gewährt er.

25Wie der Sturmwind vorüberfährt, so ist der Frevler nicht mehr, aber der Gerechte ist ein Fundament für immer.

26Wie Essig für die Zähne und wie Rauch für die Augen, so ist der Faule für die, die ihn senden.

27Die Furcht des HERRN mehrt die Tage, aber die Jahre der Frevler werden verkürzt.

28Das Warten der Gerechten wird Freude, aber die Hoffnung der Frevler geht zugrunde.

29Eine Zuflucht für den Lauteren ist der Weg des HERRN, aber Untergang für die, die Unrecht tun.

30Der Gerechte wird auf ewig nicht wanken, aber die Frevler werden das Land nicht bewohnen.

31Der Mund des Gerechten bringt Weisheit hervor, aber die Zunge der Verkehrtheiten wird abgeschnitten.

32Die Lippen des Gerechten wissen, was wohlgefällig ist, aber der Mund der Frevler ist Verkehrtheit.