Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Psalmen 9

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Dem Chormeister. Auf Almut-Labben. Ein Psalm Davids.

2Ich will den HERRN preisen mit meinem ganzen Herzen, ich will erzählen alle deine Wunder.

3Ich will mich freuen und frohlocken in dir, ich will deinem Namen lobsingen, du Höchster.

4Wenn meine Feinde zurückweichen, straucheln sie und vergehen vor deinem Angesicht.

5Denn du hast ausgeführt mein Recht und meine Sache, du hast dich auf den Thron gesetzt als Richter der Gerechtigkeit.

6Du hast Völker bedroht, du hast den Frevler vernichtet, ihren Namen hast du ausgelöscht für immer und ewig.

7Der Feind ist zu Ende, Trümmer für immer; und Städte hast du ausgerissen, vergangen ist ihr Andenken, sie selbst.

8Der HERR aber thront für immer, er hat seinen Thron aufgerichtet zum Gericht.

9Und er, er richtet den Erdkreis in Gerechtigkeit, er spricht Recht den Völkern in Geradheit.

10Und der HERR ist eine Burg für den Bedrückten, eine Burg in Zeiten der Not.

11Und auf dich vertrauen, die deinen Namen kennen; denn du hast nicht verlassen, die dich suchen, HERR.

12Lobsingt dem HERRN, der in Zion thront, verkündet unter den Völkern seine Taten!

13Denn der das Blut einfordert, hat ihrer gedacht, er hat nicht vergessen das Schreien der Elenden.

14Sei mir gnädig, HERR, sieh mein Elend von denen, die mich hassen, der du mich erhebst aus den Toren des Todes,

15damit ich erzähle all dein Lob in den Toren der Tochter Zion, ich will jubeln über deine Rettung.

16Versunken sind die Völker in der Grube, die sie gemacht; im Netz, das sie verborgen, hat sich ihr Fuß gefangen.

17Der HERR hat sich zu erkennen gegeben, er hat Recht geschaffen; im Werk seiner Hände verstrickt sich der Frevler. Higgajon. Sela.

18Die Frevler kehren um zum Scheol, alle Völker, die Gott vergessen.

19Denn nicht für immer wird der Arme vergessen, die Hoffnung der Elenden geht nicht verloren auf ewig.

20Steh auf, HERR, dass der Mensch nicht trotze, dass die Völker gerichtet werden vor deinem Angesicht!

21Setze, HERR, einen Schrecken über sie, dass die Völker erkennen: Menschen sind sie. Sela.