Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Psalmen 37

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Von David. Erhitze dich nicht über die Bösen, beneide nicht die Täter des Unrechts.

2Denn wie Gras werden sie schnell verdorren, und wie das grüne Kraut werden sie welken.

3Vertraue auf den HERRN und tue Gutes, wohne im Land und weide Treue.

4Und ergötze dich am HERRN, und er wird dir geben die Bitten deines Herzens.

5Wälze auf den HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn, und er wird handeln.

6Und er wird hervorbringen wie das Licht deine Gerechtigkeit und dein Recht wie den Mittag.

7Sei still vor dem HERRN und harre auf ihn; erhitze dich nicht über den, dessen Weg gelingt, über den Mann, der Ränke schmiedet.

8Lass ab vom Zorn und verlass den Grimm; erhitze dich nicht — es führt nur zum Bösen.

9Denn die Bösen werden ausgerottet werden, doch die auf den HERRN hoffen, sie werden das Land besitzen.

10Und noch ein wenig, und der Frevler ist nicht mehr; und du wirst achten auf seine Stätte, und er ist nicht da.

11Doch die Demütigen werden das Land besitzen und sich ergötzen an der Fülle des Friedens.

12Der Frevler sinnt Böses gegen den Gerechten und knirscht gegen ihn mit seinen Zähnen.

13Der Herr lacht über ihn, denn er sieht, dass sein Tag kommt.

14Das Schwert haben die Frevler gezückt und ihren Bogen gespannt, um den Elenden und Armen zu fällen, um zu schlachten, die geraden Weges gehen.

15Ihr Schwert wird in ihr eigenes Herz dringen, und ihre Bogen werden zerbrochen werden.

16Besser ist das Wenige des Gerechten als der Reichtum vieler Frevler.

17Denn die Arme der Frevler werden zerbrochen werden, doch die Gerechten stützt der HERR.

18Der HERR kennt die Tage der Untadeligen, und ihr Erbteil wird für die Ewigkeit bestehen.

19Sie werden nicht zuschanden in böser Zeit, und in den Tagen des Hungers werden sie satt.

20Denn die Frevler werden zugrunde gehen, und die Feinde des HERRN sind wie die Pracht der Auen: sie schwinden, im Rauch schwinden sie dahin.

21Der Frevler borgt und zahlt nicht zurück, doch der Gerechte ist gnädig und gibt.

22Denn die von ihm Gesegneten werden das Land besitzen, doch die von ihm Verfluchten werden ausgerottet.

23Vom HERRN her werden die Schritte des Mannes gefestigt, und an seinem Weg hat er Gefallen.

24Wenn er fällt, wird er nicht hingestreckt, denn der HERR stützt seine Hand.

25Ein Knabe war ich, auch bin ich alt geworden, und ich habe nicht gesehen einen Gerechten verlassen und seine Nachkommen Brot suchen.

26Den ganzen Tag ist er gnädig und leiht aus, und seine Nachkommen sind zum Segen.

27Weiche vom Bösen und tue Gutes, und wohne für die Ewigkeit.

28Denn der HERR liebt das Recht und verlässt seine Getreuen nicht; für die Ewigkeit werden sie bewahrt, doch die Nachkommen der Frevler werden ausgerottet.

29Die Gerechten werden das Land besitzen und für immer auf ihm wohnen.

30Der Mund des Gerechten murmelt Weisheit, und seine Zunge redet Recht.

31Die Weisung seines Gottes ist in seinem Herzen; nicht wanken seine Schritte.

32Der Frevler lauert auf den Gerechten und sucht, ihn zu töten.

33Der HERR überlässt ihn nicht seiner Hand und lässt ihn nicht schuldig werden, wenn er gerichtet wird.

34Hoffe auf den HERRN und bewahre seinen Weg, und er wird dich erhöhen, das Land zu besitzen; wenn die Frevler ausgerottet werden, wirst du es sehen.

35Ich sah einen Frevler, einen Gewaltigen, der sich ausbreitete wie ein üppiger, eingewurzelter Baum.

36Und man ging vorüber, und siehe, er war nicht mehr; und ich suchte ihn, doch er war nicht zu finden.

37Achte auf den Untadeligen und sieh den Aufrichtigen, denn die Zukunft gehört dem Mann des Friedens.

38Doch die Abtrünnigen werden allesamt vernichtet; die Zukunft der Frevler wird ausgerottet.

39Und die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN, ihrem Bollwerk zur Zeit der Not.

40Und der HERR hilft ihnen und befreit sie; er befreit sie von den Frevlern und rettet sie, denn sie haben sich bei ihm geborgen.