Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Psalmen 36

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Dem Chormeister. Von dem Knecht des HERRN, von David.

2Spruch des Frevels an den Frevler im Innern meines Herzens: Kein Schrecken Gottes ist vor seinen Augen.

3Denn glatt redet sie ihm zu in seinen Augen, sodass seine Schuld gefunden und gehasst wird.

4Die Worte seines Mundes sind Unheil und Trug; er hat aufgehört, verständig zu sein, Gutes zu tun.

5Unheil ersinnt er auf seinem Lager, er stellt sich auf einen Weg, der nicht gut ist; das Böse verwirft er nicht.

6HERR, bis an den Himmel reicht deine Güte, deine Treue bis zu den Wolken.

7Deine Gerechtigkeit ist wie die Berge Gottes, dein Urteil ist die große Tiefe. Mensch und Vieh rettest du, HERR.

8Wie kostbar ist deine Güte, Gott! Und die Menschenkinder bergen sich im Schatten deiner Flügel.

9Sie laben sich am Fett deines Hauses, und mit dem Bach deiner Wonnen tränkst du sie.

10Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht sehen wir Licht.

11Ziehe hin deine Güte über die, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit über die von redlichem Herzen.

12Nicht komme über mich der Fuß des Hochmuts, und die Hand der Frevler vertreibe mich nicht.

13Dort sind gefallen, die Unheil tun; sie sind niedergestoßen und können nicht aufstehen.