Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Psalmen 32

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Von David, ein Maskil. Glücklich, dem die Übertretung getragen, dessen Sünde bedeckt ist.

2Glücklich der Mensch, dem der HERR Schuld nicht anrechnet und in dessen Geist kein Trug ist.

3Als ich schwieg, zerfielen meine Gebeine durch mein Stöhnen den ganzen Tag.

4Denn Tag und Nacht lag schwer auf mir deine Hand; mein Lebenssaft verwandelte sich wie in der Dürre des Sommers. Sela.

5Meine Sünde tat ich dir kund, und meine Schuld habe ich nicht bedeckt. Ich sprach: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen. Und du, du hast die Schuld meiner Sünde getragen. Sela.

6Darum soll jeder Treue zu dir beten zur Zeit des Findens. Bei der Flut großer Wasser werden sie ihn nicht erreichen.

7Du bist mir ein Versteck, vor Bedrängnis bewahrst du mich; mit Jubel der Rettung umgibst du mich. Sela.

8Ich will dich unterweisen und dich lehren auf dem Weg, den du gehen sollst; ich will dir raten, mein Auge über dir.

9Seid nicht wie ein Pferd, wie ein Maultier ohne Verstand, dessen Schmuck mit Zaum und Zügel zu bändigen ist, sonst naht es dir nicht.

10Viele Schmerzen hat der Frevler; wer aber auf den HERRN vertraut, den umgibt Güte.

11Freut euch im HERRN und jubelt, ihr Gerechten, und jauchzt, alle ihr von redlichem Herzen!