Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Psalmen 27

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Von David. Der HERR ist mein Licht und meine Rettung — vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist das Bollwerk meines Lebens — vor wem sollte ich erschrecken?

2Wenn Übeltäter sich mir nähern, um mein Fleisch zu fressen — meine Bedränger und meine Feinde —, sie selbst straucheln und fallen.

3Wenn sich ein Heer gegen mich lagert, fürchtet sich mein Herz nicht; wenn sich gegen mich ein Krieg erhebt, dabei vertraue ich.

4Eines habe ich vom HERRN erbeten, danach trachte ich: dass ich wohne im Haus des HERRN alle Tage meines Lebens, zu schauen die Lieblichkeit des HERRN und nachzusinnen in seinem Tempel.

5Denn er birgt mich in seiner Hütte am Tag des Unheils, er verbirgt mich im Schutz seines Zeltes, auf einen Fels hebt er mich empor.

6Und nun erhebt sich mein Haupt über meine Feinde rings um mich, und ich will in seinem Zelt Opfer des Jubels opfern, ich will singen und spielen dem HERRN.

7Höre, HERR, meine Stimme, ich rufe; sei mir gnädig und antworte mir.

8Zu dir spricht mein Herz: Sucht mein Angesicht! Dein Angesicht, HERR, suche ich.

9Verbirg dein Angesicht nicht vor mir, weise im Zorn deinen Knecht nicht ab! Meine Hilfe bist du gewesen — verstoße mich nicht und verlass mich nicht, Gott meiner Rettung!

10Denn mein Vater und meine Mutter haben mich verlassen, doch der HERR nimmt mich auf.

11Lehre mich, HERR, deinen Weg, und leite mich auf ebenem Pfad um meiner Feinde willen.

12Gib mich nicht hin in die Gier meiner Bedränger; denn falsche Zeugen sind gegen mich aufgestanden, und wer Gewalttat schnaubt.

13Wenn ich nicht geglaubt hätte, die Güte des HERRN zu schauen im Land der Lebenden —!

14Hoffe auf den HERRN! Sei stark, und dein Herz fasse Mut! Und hoffe auf den HERRN!