Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Philipper 3

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Im Übrigen, meine Brüder, freut euch im Herrn. Euch dasselbe zu schreiben ist mir zwar nicht lästig, euch aber gibt es Sicherheit.

2Achtet auf die Hunde, achtet auf die schlechten Arbeiter, achtet auf die Zerschneidung.

3Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geist Gottes dienen und uns rühmen in Christus Jesus und nicht auf das Fleisch vertraut haben,

4obwohl ich Vertrauen habe auch auf das Fleisch. Wenn irgendein anderer meint, auf das Fleisch zu vertrauen, ich mehr:

5an Beschneidung der Achttägige, aus dem Geschlecht Israel, des Stammes Benjamin, ein Hebräer aus Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer,

6nach Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die im Gesetz ist, untadelig geworden.

7Doch was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Verlust geachtet.

8Vielmehr aber achte ich sogar alles für Verlust um des Überragenden der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe, und ich achte es für Kehricht, damit ich Christus gewinne

9und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz ist, sondern die durch Glauben an Christus ist, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens,

10um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichgestaltet werde,

11ob ich irgendwie hingelange zur Auferstehung aus den Toten.

12Nicht dass ich es schon ergriffen hätte oder schon vollendet wäre; ich jage aber nach, ob ich es auch ergreife, weil ich auch ergriffen worden bin von Christus Jesus.

13Brüder, ich rechne mir selbst nicht zu, es schon ergriffen zu haben;

14eines aber: das, was hinten ist, vergessend, mich aber zu dem ausstreckend, was vorn ist, jage ich dem Ziel nach, hin zum Kampfpreis der oberen Berufung Gottes in Christus Jesus.

15So viele nun vollkommen sind, dies wollen wir denken; und wenn ihr etwas anders denkt, auch dies wird Gott euch offenbaren;

16doch wozu wir gelangt sind, demselben nachzukommen.

17Mitnachahmer von mir werdet, Brüder, und seht auf die, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.

18Denn viele wandeln, von denen ich euch oft sagte, jetzt aber auch weinend sage, die Feinde des Kreuzes Christi,

19deren Ende Verderben ist, deren Gott der Bauch ist und deren Ehre in ihrer Schande, die das Irdische denken.

20Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von wo wir auch als Retter erwarten den Herrn Jesus Christus,

21der umgestalten wird den Leib unserer Niedrigkeit gleichgestaltet dem Leib seiner Herrlichkeit, nach der Wirkung, dass er auch alles sich unterwerfen kann.