Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Hebräer 2

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Deswegen müssen wir umso mehr achthaben auf das Gehörte, damit wir nicht etwa abgetrieben werden.

2Denn wenn das durch Engel geredete Wort fest wurde, und jede Übertretung und jeder Ungehorsam gerechte Vergeltung empfing,

3wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung vernachlässigen? Sie, nachdem sie ihren Anfang genommen hatte, durch den Herrn geredet zu werden, wurde von den Hörenden zu uns hin bestätigt,

4indem Gott mitbezeugte durch Zeichen sowohl als auch Wunder und mannigfaltige Krafttaten und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen.

5Denn nicht Engeln hat er die kommende bewohnte Welt unterworfen, von der wir reden.

6Es bezeugte aber irgendwo jemand, sagend: Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, oder der Sohn des Menschen, dass du nach ihm siehst?

7Du machtest ihn ein wenig geringer als die Engel, mit Herrlichkeit und Ehre kröntest du ihn,

8alles unterwarfst du unter seine Füße. Denn indem er ihm alles unterwarf, ließ er ihm nichts unterworfen. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen;

9den aber ein wenig geringer als die Engel Gemachten sehen wir, Jesus, wegen des Leidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jeden den Tod schmecke.

10Denn es ziemte sich für ihn, um dessentwillen das All ist und durch den das All ist, der viele Söhne zur Herrlichkeit führte, den Anführer ihrer Rettung durch Leiden zu vollenden.

11Denn sowohl der Heiligende als auch die Geheiligten sind alle aus einem; aus welchem Grund er sich nicht schämt, sie Brüder zu nennen,

12sagend: Ich werde deinen Namen verkünden meinen Brüdern, inmitten der Gemeinde werde ich dich besingen;

13und wiederum: Ich werde auf ihn vertrauend sein; und wiederum: Siehe, ich und die Kinder, die mir Gott gab.

14Da nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig geworden sind, hatte auch er gleichermaßen an denselben teil, damit er durch den Tod den zunichtemache, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel,

15und diese befreie, so viele aus Furcht des Todes durch das ganze Leben der Knechtschaft verfallen waren.

16Denn sicher nimmt er sich nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an.

17Daher musste er in allem den Brüdern gleich gemacht werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester in dem, was Gott betrifft, um die Sünden des Volkes zu sühnen.

18Denn worin er selbst gelitten hat, versucht, kann er den Versuchten helfen.