Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Hebräer 1

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Vielfältig und auf vielerlei Weise hat Gott vorzeiten zu den Vätern geredet in den Propheten; am Ende dieser Tage hat er zu uns geredet in einem Sohn,

2den er gesetzt hat zum Erben von allem, durch den er auch die Welten gemacht hat;

3welcher, seiend Abglanz der Herrlichkeit und Abbild seines Wesens, tragend auch das All durch das Wort seiner Kraft, eine Reinigung der Sünden bewirkt habend, sich gesetzt hat zur Rechten der Majestät in den Höhen,

4um so viel besser geworden als die Engel, als er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen geerbt hat.

5Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt? Und wiederum: Ich werde ihm zum Vater sein, und er wird mir zum Sohn sein?

6Wenn er aber wiederum den Erstgeborenen in den Erdkreis einführt, sagt er: Und es sollen ihn anbeten alle Engel Gottes.

7Und zwar zu den Engeln sagt er: Der seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu einer Feuerflamme;

8zu dem Sohn aber: Dein Thron, o Gott, ist in alle Ewigkeit, und das Zepter der Geradheit ist das Zepter deiner Königsherrschaft.

9Du hast Gerechtigkeit geliebt und Ungerechtigkeit gehasst; deswegen hat dich gesalbt Gott, dein Gott, mit dem Öl des Jubels vor deinen Gefährten.

10Und: Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Werke deiner Hände sind die Himmel;

11sie werden vergehen, du aber bleibst; und alle werden wie ein Kleid veralten,

12und wie einen Mantel wirst du sie wechseln, und sie werden verwandelt werden; du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.

13Zu welchem der Engel aber hat er je gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege als Schemel deiner Füße?

14Sind sie nicht alle dienende Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil erben sollen?