Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Psalmen 141

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1Ein Psalm von David. HERR, ich rufe zu dir, komm schnell! Hör auf meine Stimme, wenn ich dich rufe.

2Mein Gebet soll vor dir aufsteigen wie der Duft des Weihrauchs, und wenn ich die Hände erhebe, sei es dir wie das Opfer am Abend.

3HERR, stell eine Wache vor meinen Mund, pass auf, was über meine Lippen kommt.

4Lass mein Herz sich nicht dem Bösen zuwenden, lass mich kein Unrecht tun mit Menschen, die Schlechtes treiben. Von ihren guten Bissen will ich nichts kosten.

5Soll ein Gerechter mich schlagen, so ist es Güte, und weist er mich zurecht, ist es wie Öl auf dem Kopf, das ich nicht ablehne. Doch gegen ihre bösen Taten bleibt mein Gebet bestehen.

6Ihre Richter werden den Felsen hinabgestürzt; dann werden sie hören, dass meine Worte gut und richtig waren.

7Wie aufgebrochene Erde beim Pflügen, so liegen unsere Knochen verstreut am Rand des Totenreichs.

8Doch auf dich, HERR, mein Herr, schauen meine Augen, bei dir suche ich Schutz; gib mein Leben nicht preis.

9Bewahre mich vor der Falle, die sie mir gestellt haben, und vor den Schlingen der Übeltäter.

10Die Bösen sollen in ihre eigenen Netze fallen, sie alle, während ich unversehrt vorübergehe.