Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Offenbarung 22

Augsburger GenerativBibel Lesefluss

1Dann zeigte er mir einen Fluss. Es war das Wasser, das Leben gibt, klar und glänzend wie Kristall. Der Fluss kam vom Thron Gottes und des Lammes.

2Mitten auf der Straße der Stadt, an beiden Ufern des Flusses, wuchs der Baum, der Leben gibt. Er trägt zwölfmal Früchte, jeden Monat einmal. Und seine Blätter machen die Völker gesund.

3Nichts Verfluchtes gibt es dort mehr. Der Thron Gottes und des Lammes wird mitten in der Stadt sein, und alle, die zu Gott gehören, dienen ihm.

4Sie werden Gott von Angesicht zu Angesicht sehen, und sein Name steht auf ihrer Stirn.

5Eine Nacht gibt es dort nicht mehr. Niemand braucht eine Lampe oder das Licht der Sonne, denn Gott, der Herr, leuchtet über ihnen. Und sie werden für immer und ewig herrschen.

6Dann sagte der Engel zu mir: Auf diese Worte kannst du dich verlassen, sie sind wahr. Gott, der Herr, der die Propheten geleitet hat, hat seinen Engel geschickt. Er soll denen, die zu Gott gehören, zeigen, was bald passieren muss.

7Pass auf: Ich komme bald. Glücklich ist, wer sich an die Worte hält, die in diesem Buch vorausgesagt sind.

8Ich, Johannes, habe das alles gehört und gesehen. Als ich es gehört und gesehen hatte, warf ich mich vor dem Engel zu Boden, der mir das gezeigt hatte, um ihn anzubeten.

9Doch er sagte zu mir: Tu das nicht! Ich diene Gott genauso wie du und deine Brüder, die Propheten, und alle, die sich an die Worte dieses Buches halten. Bete Gott an!

10Dann sagte er zu mir: Halte die Worte, die in diesem Buch vorausgesagt sind, nicht geheim, denn die Zeit ist bald da.

11Wer Unrecht tut, soll ruhig weiter Unrecht tun, und wer schmutzig ist, soll schmutzig bleiben. Aber wer gerecht ist, soll weiter gerecht handeln, und wer zu Gott gehört, soll sich weiter ganz auf ihn ausrichten.

12Pass auf: Ich komme bald, und ich bringe den Lohn mit. Jeder bekommt das, was er durch sein Tun verdient hat.

13Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

14Glücklich sind die, die ihre Kleider rein waschen. Denn sie dürfen vom Baum essen, der Leben gibt, und durch die Tore in die Stadt gehen.

15Draußen bleiben müssen die Unreinen (die Hunde): die Zauberer, die sexuell zügellos leben, die Mörder, die Götzen anbeten und alle, die gern lügen.

16Ich, Jesus, habe meinen Engel geschickt. Er soll euch in den Gemeinden das alles bestätigen. Ich bin der Ursprung von König David und zugleich sein Nachkomme. Ich bin der strahlende Morgenstern.

17Der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer das hört, soll auch sagen: Komm! Wer Durst hat, soll kommen. Wer möchte, bekommt das Wasser, das Leben gibt, geschenkt und umsonst.

18Ich sage jedem ganz klar, der die Worte hört, die in diesem Buch vorausgesagt sind: Wer etwas dazufügt, dem wird Gott die Plagen schicken, die in diesem Buch beschrieben sind.

19Und wer etwas von den Worten wegnimmt, die in diesem Buch vorausgesagt sind, dem wird Gott seinen Anteil wegnehmen: am Baum, der Leben gibt, und an der heiligen Stadt, von denen dieses Buch erzählt.

20Der, der das alles bestätigt, sagt: Ja, ich komme bald. So soll es sein. Komm, Herr Jesus!

21Die Gnade von Jesus, dem Herrn, sei mit euch allen.