Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Hebräer 3

Augsburger GenerativBibel Lesefluss

1Deshalb, liebe Geschwister, die ihr von Gott aus dem Himmel gerufen seid: Schaut genau auf Jesus. Er ist der Bote und der Hohepriester, zu dem wir uns bekennen.

2Jesus ist treu zu dem, der ihn dazu bestimmt hat - genauso wie Mose treu war in Gottes ganzem Haus.

3Doch Jesus verdient mehr Ehre als Mose. Denn wer ein Haus baut, wird mehr geehrt als das Haus selbst.

4Jedes Haus hat ja einen Erbauer. Und der, der alles gebaut hat, ist Gott.

5Mose war treu im ganzen Haus Gottes - aber als Diener. Sein Auftrag war es, schon vorher auf das hinzuweisen, was Gott später sagen würde.

6Christus dagegen ist der Sohn, dem das Haus gehört. Und dieses Haus sind wir - vorausgesetzt, wir halten bis zum Schluss an unserem Mut und unserer Hoffnung fest, auf die wir uns freuen.

7Deshalb sagt der Heilige Geist: Heute, wenn ihr Gott reden hört,

8dann macht euer Herz nicht hart. So wie es eure Vorfahren damals taten, als sie sich gegen Gott auflehnten und ihn in der Wüste auf die Probe stellten.

9Dort haben sie mich herausgefordert und auf die Probe gestellt - und das, obwohl sie vierzig Jahre lang gesehen hatten, was ich tat.

10Darum wurde ich wütend auf diese Leute und sagte: Sie gehen in ihrem Herzen immer wieder in die Irre. Sie haben nie verstanden, welche Wege ich gehe.

11So habe ich voller Zorn geschworen: Sie werden niemals dorthin kommen, wo sie bei mir zur Ruhe finden.

12Passt auf, liebe Geschwister, dass keiner von euch ein böses, misstrauisches Herz bekommt und sich vom lebendigen Gott abwendet.

13Macht euch stattdessen jeden Tag gegenseitig Mut, solange es noch Heute heißt. Denn die Schuld kann euch betrügen, und dann wird euer Herz nach und nach hart.

14Denn wir gehören jetzt zu Christus - aber nur dann, wenn wir bis zum Schluss so fest vertrauen wie am Anfang.

15Denn es heißt ja: Heute, wenn ihr Gott reden hört, macht euer Herz nicht hart, so wie eure Vorfahren damals, als sie sich auflehnten.

16Wer waren denn die, die Gott hörten und sich trotzdem auflehnten? Es waren genau die, die unter der Führung von Mose aus Ägypten ausgezogen waren - sie alle.

17Und auf wen war Gott vierzig Jahre lang wütend? Auf die, die schuldig wurden und dann tot in der Wüste liegen blieben.

18Und wem hat Gott geschworen, dass sie nie zur Ruhe bei ihm kommen würden? Genau denen, die nicht auf ihn hören wollten.

19Wir sehen also: Sie konnten nicht dorthin kommen, weil sie Gott nicht vertraut haben.