Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

1. Korinther 5

Augsburger GenerativBibel Lesefluss

1Es ist allgemein bekannt, dass es bei euch sexuelle Vergehen gibt. Und zwar so schlimme, wie es sie nicht einmal bei Leuten gibt, die Gott nicht kennen: Einer von euch lebt mit der Frau seines eigenen Vaters.

2Und ihr seid auch noch eingebildet! Eigentlich müsstet ihr traurig sein und dafür sorgen, dass der Mann, der so etwas getan hat, nicht länger zu euch gehört.

3Ich bin zwar nicht persönlich bei euch, aber in Gedanken bin ich ganz dabei. Und ich habe über den Mann, der das getan hat, schon mein Urteil gefällt, als wäre ich vor Ort.

4Wenn ihr im Namen von Jesus, unserem Herrn, zusammenkommt — und ich bin in Gedanken bei euch, und die Kraft unseres Herrn Jesus ist da —, dann

5übergebt diesen Mann dem Satan. So wird sein bisheriges falsches Leben zerstört, aber sein Geist soll gerettet werden, wenn der Herr Jesus wiederkommt.

6Es ist nicht gut, dass ihr so angeberisch seid. Ihr wisst doch: Schon ein bisschen Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig.

7Werft das Alte raus, das euch verdirbt, damit ihr ganz neu werdet — so rein, wie ihr eigentlich sein sollt. Denn Christus wurde für uns geopfert wie das Lamm beim Passafest.

8Also lasst uns feiern — aber nicht mit dem alten Sauerteig, nicht mit Gemeinheit und Bosheit, sondern aufrichtig und ehrlich, so rein wie frisches Brot ohne Sauerteig.

9Ich habe euch in meinem Brief geschrieben, dass ihr euch nicht mit Leuten abgeben sollt, die sexuell ein Leben führen, das Gott ablehnt.

10Damit meinte ich natürlich nicht alle solche Menschen draußen in der Welt — die Habgierigen, die Betrüger oder die, die fremde Götter anbeten. Sonst müsstet ihr ja die Welt komplett verlassen.

11Nein, ich meinte das so: Wenn sich jemand euer Bruder nennt, aber gleichzeitig sexuell falsch lebt, habgierig ist, fremde Götter anbetet, andere schlechtmacht, ständig betrunken ist oder betrügt — mit so einem sollt ihr euch nicht abgeben. Setzt euch nicht einmal mit ihm an einen Tisch.

12Es ist doch nicht meine Sache, über Außenstehende zu urteilen. Aber über die, die zu eurer Gemeinde gehören, müsst ihr selbst urteilen.

13Über die Außenstehenden wird Gott urteilen. Schafft den Bösen aus eurer Gemeinde fort.