Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Sprüche 31

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Worte Lemuels, des Königs, ein Ausspruch, mit dem ihn seine Mutter unterwies.

2Was, mein Sohn, und was, Sohn meines Leibes, und was, Sohn meiner Gelübde?

3Gib nicht den Frauen deine Kraft und deine Wege dem, was Könige vernichtet.

4Nicht den Königen, Lemuel, nicht den Königen, Wein zu trinken, und nicht den Fürsten, wo ist Rauschtrank?

5Damit er nicht trinke und vergesse, was verordnet ist, und verkehre das Recht aller Söhne des Elends.

6Gebt Rauschtrank dem Untergehenden und Wein den Verbitterten der Seele.

7Er trinke und vergesse seine Armut, und seiner Mühsal gedenke er nicht mehr.

8Öffne deinen Mund für den Stummen, für das Recht aller, die dem Untergang geweiht sind.

9Öffne deinen Mund, richte gerecht und schaffe Recht dem Elenden und Armen.

10Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Und ferner als Korallen ist ihr Wert.

11Auf sie vertraut das Herz ihres Mannes, und an Gewinn fehlt es ihm nicht.

12Sie tut ihm Gutes und nicht Böses alle Tage ihres Lebens.

13Sie sucht Wolle und Flachs und schafft mit Lust ihrer Hände.

14Sie ist wie Schiffe des Kaufmanns, von ferne bringt sie ihr Brot.

15Und sie steht auf, als es noch Nacht ist, und gibt Speise ihrem Haus und das Zugeteilte ihren Mägden.

16Sie sinnt auf ein Feld und nimmt es, von der Frucht ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg.

17Sie gürtet mit Kraft ihre Hüften und macht stark ihre Arme.

18Sie merkt, dass ihr Erwerb gut ist; nicht erlischt in der Nacht ihre Lampe.

19Ihre Hände streckt sie aus nach dem Spinnrocken, und ihre Handflächen halten die Spindel.

20Ihre Hand öffnet sie dem Elenden, und ihre Hände streckt sie aus zum Armen.

21Sie fürchtet nicht für ihr Haus den Schnee, denn ihr ganzes Haus ist gekleidet in Scharlach.

22Decken macht sie sich; Leinen und Purpur ist ihr Gewand.

23Bekannt in den Toren ist ihr Mann, wenn er sitzt bei den Ältesten des Landes.

24Ein Hemd macht sie und verkauft es, und einen Gürtel gibt sie dem Händler.

25Kraft und Würde ist ihr Gewand, und sie lacht dem kommenden Tag.

26Ihren Mund öffnet sie mit Weisheit, und Weisung der Güte ist auf ihrer Zunge.

27Sie überwacht die Gänge ihres Hauses und Brot der Faulheit isst sie nicht.

28Es stehen auf ihre Söhne und preisen sie glücklich, ihr Mann, und er rühmt sie:

29Viele Töchter haben Tüchtiges getan, du aber übertriffst sie alle.

30Trug ist die Anmut und Windhauch die Schönheit; eine Frau, die den HERRN fürchtet, sie werde gerühmt.

31Gebt ihr von der Frucht ihrer Hände, und es sollen sie rühmen in den Toren ihre Werke.