Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Sprüche 19

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Besser ein Armer, der in seiner Lauterkeit wandelt, als einer, der verkehrt ist mit seinen Lippen, und er ist ein Tor.

2Auch ohne Erkenntnis ist die Seele nicht gut, und wer mit den Füßen hastet, verfehlt.

3Die Narrheit des Menschen verkehrt seinen Weg, und gegen den HERRN wütet sein Herz.

4Reichtum fügt viele Freunde hinzu, aber der Geringe wird von seinem Freund getrennt.

5Ein Zeuge der Lügen bleibt nicht ungestraft, und wer Lügen aushaucht, entkommt nicht.

6Viele umschmeicheln das Angesicht des Edlen, und jeder ist Freund des Mannes der Gaben.

7Alle Brüder des Armen hassen ihn, wie viel mehr entfernen sich seine Freunde von ihm. Er jagt Worten nach, die es nicht gibt.

8Wer Herz erwirbt, liebt seine Seele; wer Einsicht bewahrt, wird Gutes finden.

9Ein Zeuge der Lügen bleibt nicht ungestraft, und wer Lügen aushaucht, geht zugrunde.

10Nicht ziemt dem Toren Wohlleben, wie viel weniger einem Knecht, über Fürsten zu herrschen.

11Die Klugheit des Menschen macht seinen Zorn lang, und seine Zierde ist, über Vergehen hinwegzugehen.

12Ein Knurren wie beim Junglöwen ist der Zorn des Königs, und wie Tau auf dem Kraut sein Wohlgefallen.

13Verderben für seinen Vater ist ein törichter Sohn, und ein ständiges Tropfen die Zänkereien einer Frau.

14Haus und Reichtum sind Erbe der Väter, aber vom HERRN kommt eine kluge Frau.

15Faulheit lässt Tiefschlaf fallen, und eine lässige Seele wird hungern.

16Wer das Gebot bewahrt, bewahrt seine Seele; wer seine Wege verachtet, wird sterben.

17Wer sich des Geringen erbarmt, leiht dem HERRN, und seine Wohltat wird er ihm erstatten.

18Züchtige deinen Sohn, denn es gibt Hoffnung, aber auf seinen Tod hin erhebe nicht deine Seele.

19Wer groß an Grimm ist, trägt Strafe; denn wenn du rettest, musst du es immer wieder tun.

20Höre auf Rat und nimm Zucht an, damit du weise wirst in deinem Ende.

21Viele Gedanken sind im Herzen eines Mannes, aber der Rat des HERRN, der besteht.

22Das Verlangen des Menschen ist seine Güte, und besser ein Armer als ein Mann der Lüge.

23Die Furcht des HERRN führt zum Leben, und gesättigt übernachtet man, wird nicht vom Bösen heimgesucht.

24Der Faule steckt seine Hand in die Schüssel, aber zu seinem Mund bringt er sie nicht zurück.

25Schlägst du den Spötter, wird der Einfältige klug, und weist du den Verständigen zurecht, versteht er Erkenntnis.

26Wer den Vater misshandelt, die Mutter verjagt, ist ein Sohn, der Schande und Schmach bringt.

27Lass ab, mein Sohn, auf Zucht zu hören, um von den Worten der Erkenntnis abzuirren.

28Ein nichtsnutziger Zeuge verhöhnt das Recht, und der Mund der Frevler verschlingt Unheil.

29Bereit sind für die Spötter Gerichte und Schläge für den Rücken der Toren.