Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Sprüche 14

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Die Weisheit der Frau baut ihr Haus, aber die Torheit reißt es mit ihren eigenen Händen nieder.

2Wer in seiner Geradheit geht, fürchtet den HERRN, aber wer krumm ist in seinen Wegen, verachtet ihn.

3Im Mund des Narren ist eine Rute des Hochmuts, aber die Lippen der Weisen bewahren sie.

4Wo keine Rinder sind, ist die Krippe leer, aber viel Ertrag kommt durch die Kraft des Stiers.

5Ein treuer Zeuge lügt nicht, aber ein falscher Zeuge haucht Lügen aus.

6Der Spötter sucht Weisheit, doch es ist keine da, aber für den Verständigen ist Erkenntnis leicht.

7Geh weg von einem törichten Mann, so erkennst du keine Lippen der Erkenntnis.

8Die Weisheit des Klugen ist, seinen Weg zu verstehen, aber die Torheit der Narren ist Betrug.

9Die Narren spotten über die Schuld, aber unter den Aufrichtigen ist Wohlgefallen.

10Das Herz kennt die Bitternis seiner Seele, und in seine Freude mischt sich kein Fremder.

11Das Haus der Frevler wird zerstört, aber das Zelt der Aufrichtigen wird blühen.

12Es gibt einen Weg, der vor einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes.

13Auch beim Lachen schmerzt das Herz, und das Ende der Freude ist Kummer.

14Von seinen Wegen wird der Abtrünnige im Herzen satt, und von dem Seinen der gute Mann.

15Der Einfältige glaubt jedem Wort, aber der Kluge achtet auf seinen Schritt.

16Der Weise fürchtet sich und weicht vom Bösen, aber der Narr braust auf und ist sorglos.

17Ein Jähzorniger tut Torheit, und ein Mann voller Ränke wird gehasst.

18Die Einfältigen erben Torheit, aber die Klugen krönen sich mit Erkenntnis.

19Die Bösen müssen sich vor den Guten beugen, und die Frevler an den Toren des Gerechten.

20Auch von seinem Nächsten wird der Arme gehasst, aber die Freunde des Reichen sind viele.

21Wer seinen Nächsten verachtet, sündigt, aber wer sich der Elenden erbarmt, glücklich ist er.

22Gehen nicht in die Irre, die Böses schmieden? Aber Güte und Treue erfahren, die Gutes schmieden.

23Bei aller Mühe ist Gewinn, aber das Wort der Lippen führt nur zum Mangel.

24Die Krone der Weisen ist ihr Reichtum, aber die Torheit der Narren bleibt Torheit.

25Ein wahrhaftiger Zeuge rettet Seelen, aber wer Lügen aushaucht, ist Betrug.

26In der Furcht des HERRN ist eine starke Zuversicht, und für seine Kinder wird sie eine Zuflucht sein.

27Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens, um den Fallstricken des Todes zu entgehen.

28In der Menge des Volkes liegt die Pracht eines Königs, aber im Schwinden der Leute liegt der Ruin des Herrschers.

29Der Langmütige hat viel Einsicht, aber der Jähzornige erhöht die Torheit.

30Leben für den Leib ist ein gelassenes Herz, aber Fäulnis für die Knochen ist der Neid.

31Wer den Geringen bedrückt, schmäht seinen Schöpfer, aber ihn ehrt, wer sich des Armen erbarmt.

32In seinem Unglück wird der Frevler gestürzt, aber der Gerechte findet Zuflucht in seinem Tod.

33Im Herzen des Verständigen ruht die Weisheit, aber im Innern der Narren macht sie sich bekannt.

34Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber Sünde ist die Schande der Völker.

35Das Wohlgefallen des Königs gilt dem klugen Knecht, aber sein Zorn trifft den, der Schande bringt.