Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Psalmen 25

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Von David. Zu dir, HERR, erhebe ich meine Seele.

2Mein Gott, auf dich vertraue ich. Lass mich nicht zuschanden werden, lass meine Feinde nicht über mich frohlocken.

3Ja, alle, die auf dich hoffen, werden nicht zuschanden; zuschanden werden, die ohne Grund treulos handeln.

4Deine Wege, HERR, lass mich erkennen, deine Pfade lehre mich.

5Lass mich gehen in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meiner Rettung; auf dich hoffe ich den ganzen Tag.

6Gedenke deiner Erbarmungen, HERR, und deiner Gütigkeiten, denn von Ewigkeit her sind sie.

7Der Sünden meiner Jugend und meiner Vergehen gedenke nicht; nach deiner Güte gedenke du meiner, um deines Gutseins willen, HERR.

8Gut und gerade ist der HERR, darum weist er Sünder auf den Weg.

9Er lässt Demütige gehen im Recht und lehrt Demütige seinen Weg.

10Alle Pfade des HERRN sind Güte und Treue für die, die seinen Bund und seine Zeugnisse bewahren.

11Um deines Namens willen, HERR, vergib meine Schuld, denn groß ist sie.

12Wer ist der Mann, der den HERRN fürchtet? Ihn weist er auf den Weg, den er wählen soll.

13Seine Seele wird im Guten weilen, und sein Same wird das Land erben.

14Vertrauter Rat des HERRN ist für die, die ihn fürchten, und seinen Bund tut er ihnen kund.

15Meine Augen sind beständig zum HERRN hin, denn er führt meine Füße aus dem Netz.

16Wende dich zu mir und sei mir gnädig, denn einsam und elend bin ich.

17Die Bedrängnisse meines Herzens haben sich weit gemacht; aus meinen Nöten führe mich heraus.

18Sieh mein Elend und meine Mühsal und trage weg all meine Sünden.

19Sieh meine Feinde, denn zahlreich sind sie, und mit gewalttätigem Hass hassen sie mich.

20Bewahre meine Seele und rette mich; lass mich nicht zuschanden werden, denn ich berge mich bei dir.

21Lauterkeit und Geradheit mögen mich behüten, denn auf dich hoffe ich.

22Erlöse, Gott, Israel aus all seinen Bedrängnissen.