Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Psalmen 144

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Von David. Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände lehrt den Kampf, meine Finger den Krieg.

2Meine Güte und meine Burg, meine Festung und mein Befreier mir, mein Schild, und auf ihn habe ich mich verlassen, der mein Volk mir unterwirft.

3HERR, was ist der Mensch, dass du ihn kennst, der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest?

4Der Mensch gleicht einem Hauch, seine Tage sind wie ein Schatten, der vorübergeht.

5HERR, neige deine Himmel und steige herab, rühre die Berge an, dass sie rauchen.

6Blitze einen Blitz und zerstreue sie, sende deine Pfeile und verwirre sie.

7Strecke deine Hände aus von der Höhe, reisse mich heraus und rette mich aus grossen Wassern, aus der Hand der Söhne der Fremde,

8deren Mund Lüge redet und deren Rechte eine Rechte der Falschheit ist.

9Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf der Harfe mit zehn Saiten will ich dir spielen,

10der den Königen Rettung gibt, der David, seinen Knecht, herausreisst vom bösen Schwert.

11Reisse mich heraus und rette mich aus der Hand der Söhne der Fremde, deren Mund Lüge redet und deren Rechte eine Rechte der Falschheit ist,

12dass unsere Söhne wie Pflanzen seien, gross gezogen in ihrer Jugend, unsere Töchter wie Ecksäulen, gemeisselt nach der Bauart eines Palastes,

13unsere Speicher gefüllt, Vorrat spendend von Art zu Art, unsere Schafe sich tausendfach mehrend, zehntausendfach auf unseren Fluren,

14unsere Rinder beladen, kein Einbruch und kein Auszug und kein Klagegeschrei auf unseren Plätzen.

15Glücklich das Volk, dem es so ergeht, glücklich das Volk, dessen Gott der HERR ist.