Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Offenbarung 19

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Nach diesem hörte ich wie eine große Stimme einer zahlreichen Menge im Himmel, die sagten: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht unseres Gottes,

2denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte; denn er richtete die große Hure, welche die Erde verdarb mit ihrer Hurerei, und er rächte das Blut seiner Knechte aus ihrer Hand.

3Und zum zweiten Mal haben sie gesagt: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in die Ewigkeiten der Ewigkeiten.

4Und es fielen die vierundzwanzig Ältesten und die vier Lebewesen, und sie beteten Gott an, der auf dem Thron sitzt, und sagten: Amen, Halleluja!

5Und eine Stimme kam vom Thron heraus, die sagte: Lobt unseren Gott, alle seine Knechte, die ihr ihn fürchtet, die Kleinen und die Großen!

6Und ich hörte wie eine Stimme einer zahlreichen Menge und wie eine Stimme vieler Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sagten: Halleluja! Denn es hat als König geherrscht der Herr, unser Gott, der Allmächtige.

7Lasst uns freuen und frohlocken und ihm die Herrlichkeit geben, denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes, und seine Frau hat sich selbst bereitet;

8und es wurde ihr gegeben, dass sie sich kleide in feines Leinen, glänzend, rein; denn das feine Leinen sind die gerechten Taten der Heiligen.

9Und er sagt zu mir: Schreibe! Selig die zum Mahl der Hochzeit des Lammes Gerufenen. Und er sagt zu mir: Diese Worte sind die wahrhaftigen Worte Gottes.

10Und ich fiel vor seine Füße, um ihn anzubeten. Und er sagt zu mir: Sieh, tu es nicht! Ein Mitknecht bin ich von dir und von deinen Brüdern, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.

11Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf Sitzende, genannt Treu und Wahrhaftig, und in Gerechtigkeit richtet er und kämpft er.

12Seine Augen aber eine Flamme von Feuer, und auf seinem Haupt viele Diademe, habend einen geschriebenen Namen, den niemand kennt außer ihm selbst,

13und bekleidet mit einem Gewand, besprengt mit Blut, und gerufen wird sein Name: Das Wort Gottes.

14Und die Heere im Himmel folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit feinem Leinen, weiß und rein.

15Und aus seinem Mund geht heraus ein scharfes Schwert, damit er mit ihm die Völker schlage, und er selbst wird sie weiden mit eisernem Stab; und er selbst tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen.

16Und er hat auf dem Gewand und auf seinem Schenkel einen geschriebenen Namen: König der Könige und Herr der Herren.

17Und ich sah einen Engel stehen in der Sonne, und er schrie mit großer Stimme und sagte zu allen Vögeln, die mitten am Himmel fliegen: Kommt her, versammelt euch zum großen Mahl Gottes,

18damit ihr esst Fleisch von Königen und Fleisch von Befehlshabern und Fleisch von Starken und Fleisch von Pferden und von denen, die auf ihnen sitzen, und Fleisch von allen, Freien wie auch Knechten und Kleinen und Großen.

19Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um den Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer.

20Und ergriffen wurde das Tier und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen tat vor ihm, mit denen er die verführte, die das Malzeichen des Tieres nahmen und die sein Bild anbeteten. Lebendig wurden die beiden geworfen in den See des Feuers, der mit Schwefel brennt.

21Und die Übrigen wurden getötet mit dem Schwert dessen, der auf dem Pferd sitzt, das aus seinem Mund herausgeht, und alle Vögel wurden gesättigt von ihrem Fleisch.