Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Epheser 5

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Werdet nun Nachahmer Gottes, als geliebte Kinder,

2und wandelt in Liebe, gleichwie auch der Christus euch geliebt hat und sich selbst hingegeben hat für uns als Gabe und Opfer für Gott zu einem Duft des Wohlgeruchs.

3Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht werde unter euch nicht einmal genannt, wie es sich für Heilige geziemt,

4und Schändlichkeit oder törichtes Gerede oder Witzelei, die sich nicht ziemen, sondern vielmehr Danksagung.

5Denn dies wisst ihr, indem ihr erkennt, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger, das heißt Götzendiener, ein Erbteil hat im Reich des Christus und Gottes.

6Niemand verführe euch mit leeren Worten, denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams.

7Werdet nun nicht Mitteilhaber mit ihnen;

8denn ihr wart einst Finsternis, jetzt aber Licht im Herrn; als Kinder des Lichts wandelt,

9denn die Frucht des Lichts besteht in aller Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit,

10prüfend, was dem Herrn wohlgefällig ist,

11und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf.

12Denn was heimlich von ihnen geschieht, ist schändlich auch nur zu sagen;

13alles aber, was aufgedeckt wird, wird vom Licht offenbar gemacht; denn alles, was offenbar gemacht wird, ist Licht.

14Darum sagt er: Wache auf, du Schlafender, und steh auf aus den Toten, und der Christus wird dir aufleuchten.

15Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise,

16die Zeit auskaufend, weil die Tage böse sind.

17Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.

18Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet erfüllt im Geist,

19zueinander redend in Psalmen und Hymnen und geistlichen Liedern, singend und spielend mit eurem Herzen dem Herrn,

20allezeit dankend für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus dem Gott und Vater,

21einander untergeordnet in der Furcht Christi.

22Die Frauen den eigenen Männern wie dem Herrn,

23weil der Mann das Haupt der Frau ist, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist, er, der Retter des Leibes.

24Aber wie die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen den Männern in allem.

25Ihr Männer, liebt die Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat,

26damit er sie heilige, sie reinigend durch das Bad des Wassers im Wort,

27damit er selbst sich die Gemeinde herrlich darstelle, die keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen hat, sondern damit sie heilig und untadelig sei.

28So sind auch die Männer schuldig, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine eigene Frau liebt, liebt sich selbst.

29Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie auch der Christus die Gemeinde,

30weil wir Glieder seines Leibes sind.

31Deswegen wird ein Mensch den Vater und die Mutter verlassen und wird sich an die Frau heften, und die zwei werden zu einem Fleisch sein.

32Dieses Geheimnis ist groß; ich aber rede auf Christus hin und auf die Gemeinde.

33Doch auch ihr, jeder Einzelne von euch liebe so seine eigene Frau wie sich selbst; die Frau aber fürchte den Mann.