Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

2. Timotheus 2

Augsburger GenerativBibel Urtextnah

1Du nun, mein Kind, werde stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist,

2und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, dieses vertraue treuen Menschen an, welche fähig sein werden, auch andere zu lehren.

3Leide Mühsal mit als ein guter Soldat Christi Jesu.

4Niemand, der Kriegsdienst tut, verwickelt sich in die Geschäfte des Lebens, damit er dem gefalle, der ihn als Soldaten angeworben hat.

5Wenn aber auch jemand im Wettkampf kämpft, wird er nicht gekrönt, wenn er nicht regelgemäß kämpft.

6Der sich mühende Bauer muss zuerst von den Früchten Anteil empfangen.

7Bedenke, was ich sage; denn geben wird dir der Herr Einsicht in allem.

8Erinnere dich an Jesus Christus, auferweckt aus den Toten, aus dem Samen Davids, nach meinem Evangelium,

9in dem ich Mühsal leide bis zu Fesseln wie ein Übeltäter, aber das Wort Gottes ist nicht gefesselt.

10Deswegen erdulde ich alles um der Auserwählten willen, damit auch sie Rettung erlangen, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit.

11Zuverlässig ist das Wort: Denn wenn wir mitgestorben sind, werden wir auch mitleben;

12wenn wir ausharren, werden wir auch mitherrschen; wenn wir verleugnen werden, wird auch jener uns verleugnen;

13wenn wir untreu sind, jener bleibt treu, denn sich selbst verleugnen kann er nicht.

14An dieses erinnere, eindringlich bezeugend vor Gott, nicht über Worte zu streiten, was zu nichts nützlich ist, zum Verderben der Hörenden.

15Sei eifrig bemüht, dich selbst Gott als bewährt darzustellen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit recht schneidet.

16Die unheiligen leeren Reden aber meide; denn solche werden zu immer mehr Gottlosigkeit fortschreiten,

17und ihr Wort wird wie ein Krebsgeschwür um sich fressen; von ihnen ist Hymenäus und Philetus,

18welche hinsichtlich der Wahrheit das Ziel verfehlt haben, indem sie sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und sie stürzen den Glauben mancher um.

19Das feste Fundament Gottes jedoch steht, das dieses Siegel hat: Es kannte der Herr die Seinen, und: Es trete weg von der Ungerechtigkeit jeder, der den Namen des Herrn nennt.

20In einem großen Haus aber gibt es nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und tönerne, und die einen zur Ehre, die anderen zur Unehre;

21wenn nun jemand sich selbst von diesen reinigt, wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt, brauchbar dem Hausherrn, zu jedem guten Werk bereitet.

22Die jugendlichen Begierden aber fliehe, jage aber nach Gerechtigkeit, Glaube, Liebe, Frieden mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.

23Die törichten und ungebildeten Streitfragen aber weise ab, wissend, dass sie Kämpfe gebären;

24Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen alle, lehrfähig, geduldig im Ertragen von Bösem,

25in Sanftmut die Widerstrebenden zurechtweisend, ob ihnen Gott vielleicht Umkehr gebe zur Erkenntnis der Wahrheit,

26und sie wieder nüchtern werden aus der Falle des Teufels, gefangen von ihm zu jenes Willen.