Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Philipper 4

Augsburger GenerativBibel mittel

1Darum, meine geliebten und ersehnten Brüder, meine Freude und meine Krone: Steht so fest im Herrn, Geliebte.

2Euodia ermahne ich, und auch Syntyche ermahne ich, im Herrn eines Sinnes zu sein.

3Ja, ich bitte auch dich, treuer Weggefährte: Steh ihnen bei, denn sie haben mit mir für das Evangelium gekämpft, zusammen mit Klemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens stehen.

4Freut euch im Herrn allezeit! Noch einmal will ich es sagen: Freut euch!

5Eure Freundlichkeit soll allen Menschen bekannt werden. Der Herr ist nahe.

6Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage eure Anliegen im Gebet und Flehen mit Dank vor Gott.

7Und der Friede Gottes, der jeden Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren.

8Im Übrigen, Brüder: Alles, was wahr ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, was Tugend ist und Lob verdient, darauf richtet euer Denken.

9Was ihr von mir gelernt und empfangen, gehört und gesehen habt, das tut! Dann wird der Gott des Friedens mit euch sein.

10Ich habe mich aber im Herrn sehr gefreut, dass ihr endlich einmal wieder aufgelebt seid in eurer Fürsorge für mich. Daran hattet ihr zwar immer gedacht, doch es fehlte euch die Gelegenheit.

11Das sage ich nicht, weil ich Mangel leide, denn ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe.

12Ich kann in ärmlichen Verhältnissen leben, und ich kann im Überfluss leben. In alles und jedes bin ich eingeweiht: satt zu sein und zu hungern, Überfluss zu haben und Mangel zu leiden.

13Alles vermag ich durch den, der mich stark macht.

14Trotzdem habt ihr gut daran getan, dass ihr an meiner Not Anteil genommen habt.

15Ihr Philipper wisst ja auch selbst, dass am Anfang der Verkündigung des Evangeliums, als ich aus Mazedonien aufbrach, keine einzige Gemeinde mit mir Gemeinschaft hatte, was Geben und Nehmen betraf, außer euch allein.

16Denn schon in Thessalonich habt ihr mir mehr als einmal zukommen lassen, was ich brauchte.

17Nicht dass es mir um die Gabe selbst ginge, sondern mir geht es um die Frucht, die euch reichlich zugutekommt.

18Ich habe nun alles und habe sogar Überfluss. Ich bin reichlich versorgt, seit ich durch Epaphroditus eure Gabe erhalten habe, einen lieblichen Duft, ein angenehmes Opfer, das Gott gefällt.

19Mein Gott aber wird alles, was ihr braucht, stillen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.

20Unserem Gott und Vater aber sei die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

21Grüßt jeden, der zu Christus Jesus gehört. Es grüßen euch die Brüder, die bei mir sind.

22Es grüßen euch alle, die zu Gott gehören, besonders aber die aus dem Haus des Kaisers.

23Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist.