Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Offenbarung 14

Augsburger GenerativBibel mittel

1Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit ihm waren hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben trugen.

2Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Rollen eines gewaltigen Donners; und die Stimme, die ich hörte, klang wie von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen.

3Und sie singen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier Lebewesen und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen außer den hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft worden sind.

4Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm folgen, wohin es auch geht. Sie sind aus den Menschen erkauft als Erstlingsgabe für Gott und das Lamm,

5und in ihrem Mund fand sich keine Lüge; sie sind ohne Tadel.

6Und ich sah einen anderen Engel hoch am Himmel fliegen, der eine ewige gute Botschaft hatte, um sie denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, und jeder Nation und jedem Stamm, jeder Sprache und jedem Volk.

7Er rief mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet den an, der den Himmel und die Erde, das Meer und die Wasserquellen geschaffen hat.

8Und ein anderer Engel, ein zweiter, folgte und rief: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, die alle Nationen mit dem Wein der Leidenschaft ihrer Unzucht getränkt hat.

9Und ein anderer Engel, ein dritter, folgte ihnen und rief mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Zeichen auf seiner Stirn oder auf seiner Hand annimmt,

10der wird auch selbst von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt im Becher seines Zorns eingeschenkt ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

11Und der Rauch ihrer Qual steigt auf in alle Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe, weder Tag noch Nacht, die das Tier und sein Bild anbeten und wer das Zeichen seines Namens annimmt.

12Hier zeigt sich die standhafte Geduld der Heiligen, die die Gebote Gottes halten und den Glauben an Jesus bewahren.

13Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die sprach: Schreibe: Selig sind die Toten, die von jetzt an im Herrn sterben! Ja, spricht der Geist, sie sollen ausruhen von ihren Mühen, denn ihre Werke folgen ihnen nach.

14Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der einem Menschensohn glich; er hatte auf seinem Haupt einen goldenen Kranz und in seiner Hand eine scharfe Sichel.

15Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel und rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: Lege deine Sichel an und ernte, denn die Stunde zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden!

16Und der auf der Wolke saß, ließ seine Sichel über die Erde fahren, und die Erde wurde abgeerntet.

17Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel im Himmel, und auch er hatte eine scharfe Sichel.

18Und ein anderer Engel kam vom Altar her, der Macht über das Feuer hatte, und er rief mit lauter Stimme dem zu, der die scharfe Sichel hatte: Lege deine scharfe Sichel an und ernte die Trauben des Weinstocks der Erde, denn seine Beeren sind reif geworden!

19Und der Engel ließ seine Sichel über die Erde fahren und erntete den Weinstock der Erde und warf die Trauben in die große Kelter des Zornes Gottes.

20Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und Blut floss aus der Kelter hervor bis hinauf an die Zäume der Pferde, auf eine Strecke von tausendsechshundert Stadien.