Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Hebräer 13

Augsburger GenerativBibel mittel

1Die geschwisterliche Liebe soll bestehen bleiben.

2Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu merken, Engel beherbergt.

3Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen, und an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch im Leib.

4Die Ehe soll bei allen in Ehren gehalten werden und das Ehebett unbefleckt bleiben; denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.

5Eure Lebensweise sei frei von Geldgier; seid zufrieden mit dem, was vorhanden ist. Denn er selbst hat gesagt: „Ich werde dich keinesfalls loslassen und dich keinesfalls verlassen.“

6Darum können wir zuversichtlich sagen: „Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten. Was kann mir ein Mensch tun?“

7Denkt an eure Leiter, die euch das Wort Gottes verkündet haben. Schaut auf den Ausgang ihres Lebens und ahmt ihren Glauben nach.

8Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in alle Ewigkeit.

9Lasst euch nicht von allerlei fremdartigen Lehren fortreißen. Denn es ist gut, dass das Herz durch Gnade gefestigt wird, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die sich nach ihnen richteten.

10Wir haben einen Altar, von dem zu essen die kein Recht haben, die im Zelt den Dienst verrichten.

11Denn die Leiber der Tiere, deren Blut der Hohepriester für die Sünde in das Heiligtum hineinträgt, werden außerhalb des Lagers verbrannt.

12Darum hat auch Jesus, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen, außerhalb des Stadttores gelitten.

13So lasst uns nun zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen.

14Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern wir suchen die zukünftige.

15Durch ihn nun lasst uns Gott allezeit ein Lobopfer darbringen, das heißt die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.

16Vergesst aber nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen; denn an solchen Opfern hat Gott Gefallen.

17Gehorcht euren Leitern und ordnet euch ihnen unter; denn sie wachen über eure Seelen als solche, die einmal Rechenschaft ablegen müssen. Sie sollen das mit Freude tun und nicht mit Seufzen, denn das wäre für euch ohne Nutzen.

18Betet für uns; denn wir sind überzeugt, ein gutes Gewissen zu haben, da wir in allem recht leben wollen.

19Umso mehr aber bitte ich euch, dies zu tun, damit ich euch desto schneller wiedergeschenkt werde.

20Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe, unseren Herrn Jesus, durch das Blut eines ewigen Bundes von den Toten heraufgeführt hat,

21er rüste euch mit allem Guten aus, damit ihr seinen Willen tut, indem er in uns wirkt, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.

22Ich bitte euch aber, Brüder: Nehmt dieses Wort der Ermahnung an; denn ich habe euch ja nur kurz geschrieben.

23Ihr sollt wissen, dass unser Bruder Timotheus freigelassen ist. Wenn er bald kommt, werde ich euch zusammen mit ihm besuchen.

24Grüßt alle eure Leiter und alle Heiligen. Es grüßen euch die aus Italien.

25Die Gnade sei mit euch allen.