Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Römer 13

Augsburger GenerativBibel Lesefluss

1Jeder soll sich an die Regierung halten, die über ihm steht. Denn alle Macht kommt von Gott. Die Regierungen, die es gibt, hat Gott eingesetzt.

2Wer sich also gegen die Regierung stellt, der stellt sich gegen das, was Gott angeordnet hat. Und wer das tut, holt sich selbst die Strafe.

3Wer Gutes tut, muss die Regierenden nicht fürchten — nur wer Böses tut. Du willst keine Angst vor der Behörde haben? Dann tu das Richtige, und du bekommst von ihr Anerkennung.

4Denn die Regierung steht in Gottes Dienst, zu deinem Besten. Wenn du aber Böses tust, dann hab Angst. Nicht umsonst trägt sie das Schwert. Sie steht in Gottes Dienst und sorgt dafür, dass der bestraft wird, der Böses tut.

5Deshalb musst du dich an die Ordnung halten — nicht nur, weil sonst Strafe droht, sondern auch, weil dein Gewissen es dir sagt.

6Genau deshalb zahlt ihr auch Steuern. Denn die Beamten stehen im Dienst Gottes und kümmern sich beständig genau um diese Aufgabe.

7Gebt jedem das, was ihr ihm schuldet: Steuern dem, der Steuern verlangt; Zoll dem, der Zoll verlangt; Respekt dem, dem Respekt gebührt; Ehre dem, dem Ehre gebührt.

8Bleibt niemandem etwas schuldig — außer der Liebe zueinander. Denn wer andere liebt, hat alles erfüllt, was das Gesetz verlangt.

9Denn die Gebote „Brich nicht die Ehe“, „Töte nicht“, „Stiehl nicht“, „Sei nicht gierig auf das, was anderen gehört“ und alle anderen lassen sich in einem einzigen Satz zusammenfassen: „Liebe deinen Mitmenschen so, wie du dich selbst liebst.“

10Wer liebt, fügt seinem Mitmenschen keinen Schaden zu. Deshalb erfüllt die Liebe alles, was das Gesetz will.

11Und das gilt umso mehr, weil ihr wisst, welche Zeit gerade ist: Es ist höchste Zeit, dass ihr aufwacht. Denn die Rettung ist jetzt näher als damals, als wir anfingen zu glauben.

12Die Nacht ist fast vorbei, der Tag bricht bald an. Deshalb lasst uns alles ablegen, was zur Finsternis gehört, und uns rüsten mit dem, was zum Licht gehört.

13Lasst uns anständig leben, so wie man sich am hellen Tag verhält: keine wilden Partys und kein Besäufnis, kein sexuelles Treiben und keine Maßlosigkeit, kein Streit und keine Eifersucht.

14Lasst stattdessen Jesus Christus, den Herrn, euer Leben bestimmen. Und gebt nicht euren eigenen Trieben nach, sodass sie immer mehr verlangen.