Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

Galater 6

Augsburger GenerativBibel Lesefluss

1Liebe Geschwister, wenn jemand bei einem Fehler ertappt wird, dann helft ihm wieder auf die richtige Spur, ihr, die ihr euch von Gottes Geist leiten lasst. Tut das freundlich und ohne Härte. Und pass auf dich selbst auf, damit du nicht auch in Versuchung gerätst.

2Helft einander, wenn einer von euch schwer zu tragen hat. So tut ihr genau das, was Christus von euch will.

3Wer sich für etwas Besonderes hält, obwohl er gar nichts ist, der macht sich nur selbst etwas vor.

4Jeder soll lieber sein eigenes Tun ehrlich anschauen. Dann kann er auf das stolz sein, was er selbst geschafft hat, und muss sich nicht mit anderen vergleichen.

5Denn am Ende muss jeder selbst für das geradestehen, was er getan hat.

6Wer in Gottes Wort unterrichtet wird, soll seinen Lehrer großzügig an allem Guten teilhaben lassen, das er hat.

7Macht euch nichts vor: Gott lässt sich nicht zum Narren halten. Was ein Mensch sät, das erntet er auch.

8Wer nur für seine eigenen Wünsche und Begierden lebt, wird damit am Ende alles verlieren. Wer aber für Gottes Geist lebt, der bekommt von ihm das ewige Leben.

9Lasst uns nicht müde werden, Gutes zu tun. Denn wenn wir nicht aufgeben, werden wir zur richtigen Zeit ernten.

10Solange wir die Gelegenheit dazu haben, sollten wir allen Menschen Gutes tun, besonders aber denen, die wie wir zur Familie des Glaubens gehören.

11Schaut nur, mit was für großen Buchstaben ich euch jetzt eigenhändig schreibe!

12Die Leute, die euch zur Beschneidung drängen, wollen nur nach außen hin gut dastehen. Es geht ihnen allein darum, dass sie wegen des Kreuzes von Christus nicht verfolgt werden.

13Dabei halten sich nicht einmal die, die sich beschneiden lassen, selbst an das Gesetz. Sie wollen nur, dass ihr euch beschneiden lasst, um damit angeben zu können.

14Für mich gibt es nur eines, worauf ich stolz bin: das Kreuz von unserem Herrn Jesus Christus. Durch dieses Kreuz hat die Welt für mich jede Macht verloren, und ich habe für die Welt jede Bedeutung verloren.

15Ob einer beschnitten ist oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle. Worauf es ankommt, ist, dass Gott einen Menschen neu macht.

16Allen, die sich danach richten, wünsche ich Frieden und Gottes Erbarmen, ihnen und dem ganzen Volk Gottes.

17Und nun lasst mich endlich in Ruhe und macht mir keinen Ärger mehr. Denn die Narben, die ich am Körper trage, zeigen, dass ich Jesus gehöre.

18Die Gnade von unserem Herrn Jesus Christus sei mit euch, liebe Geschwister. Amen.