Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

2. Thessalonicher 3

Augsburger GenerativBibel Lesefluss

1Und noch etwas, liebe Geschwister: Betet für uns. Betet darum, dass Gottes Botschaft sich ungehindert ausbreitet und die Menschen sie ehren, so wie es bei euch der Fall war.

2Betet auch, dass Gott uns vor falschen und bösartigen Menschen schützt. Denn nicht alle wollen glauben.

3Aber auf den Herrn ist Verlass. Er gibt euch Halt und schützt euch vor dem Bösen.

4Und wir sind uns durch den Herrn sicher: Was wir euch sagen, das tut ihr und werdet es auch weiter tun.

5Der Herr helfe euch, dass ihr ganz auf die Liebe Gottes ausgerichtet seid und so geduldig durchhaltet, wie Christus es getan hat.

6Im Namen von Jesus Christus, unserem Herrn, fordern wir euch auf, liebe Geschwister: Haltet euch fern von jedem in der Gemeinde, der ein faules, ungeordnetes Leben führt und sich nicht an das hält, was wir euch weitergegeben haben.

7Ihr wisst doch selbst, wie ihr es uns nachmachen sollt. Bei euch haben wir nämlich nicht faul herumgesessen.

8Wir haben uns von niemandem durchfüttern lassen. Im Gegenteil: Wir haben Tag und Nacht hart geschuftet, damit wir keinem von euch auf der Tasche lagen.

9Nicht, dass wir kein Recht auf Unterstützung gehabt hätten. Aber wir wollten euch ein Vorbild sein, dem ihr nacheifern könnt.

10Schon als wir bei euch waren, haben wir euch klar gesagt: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nichts zu essen bekommen.

11Wir haben nämlich gehört, dass einige bei euch nichts auf die Reihe kriegen. Sie arbeiten nicht, sondern stecken nur überall ihre Nase rein.

12Diesen Leuten gebieten wir und legen ihnen im Namen von Jesus Christus, dem Herrn, ans Herz: Sie sollen in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen und sich ihr Essen selbst verdienen.

13Und ihr, liebe Geschwister: Hört nicht auf, Gutes zu tun, auch wenn es anstrengend wird.

14Wenn sich aber jemand nicht an das hält, was wir in diesem Brief schreiben, dann merkt ihn euch. Habt nichts mehr mit ihm zu tun, damit er sich schämt und nachdenkt.

15Behandelt ihn aber nicht wie einen Feind, sondern redet ihm ins Gewissen, wie ihr es bei einem Bruder tun würdet.

16Der Herr, von dem aller Frieden kommt, schenke euch seinen Frieden immer und in jeder Lage. Der Herr sei mit euch allen.

17Diesen Gruß schreibe ich, Paulus, jetzt mit eigener Hand. Daran könnt ihr jeden meiner Briefe als echt erkennen. So sieht meine Handschrift aus.

18Die Gnade von Jesus Christus, unserem Herrn, sei mit euch allen.