Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

2. Korinther 4

Augsburger GenerativBibel Lesefluss

1Gott hat uns diese Aufgabe anvertraut, so wie er auch Erbarmen mit uns hatte. Darum geben wir nicht auf.

2Wir haben mit allem Schluss gemacht, was man im Verborgenen tut und wofür man sich schämen müsste. Wir tricksen niemanden aus und verdrehen Gottes Botschaft nicht. Stattdessen sagen wir offen die Wahrheit. So kann jeder vor Gott selbst beurteilen, dass es bei uns ehrlich zugeht.

3Und wenn die gute Nachricht, die wir bringen, für manche wie verdeckt ist, dann nur für die, die auf dem Weg ins Verderben sind.

4Denn die Macht, die diese Welt beherrscht, hat ihr Denken blind gemacht, weil sie nicht glauben. Deshalb sehen sie das strahlende Licht nicht, das von der guten Nachricht ausgeht: vom Glanz von Christus, der genau so ist wie Gott selbst.

5Wir reden nämlich nicht von uns selbst. Wir machen bekannt: Jesus Christus ist der Herr. Und wir sind einfach eure Diener, weil Jesus es so will.

6Denn es ist derselbe Gott, der einst gesagt hat: „Mitten in der Dunkelheit soll Licht aufstrahlen.“ Dieser Gott hat in unserem Innern ein Licht angezündet. So erkennen wir jetzt Gottes Herrlichkeit, die im Gesicht von Jesus Christus aufleuchtet.

7Diesen kostbaren Schatz tragen wir aber in uns wie in zerbrechlichen Tongefäßen. So wird klar: Diese gewaltige Kraft kommt von Gott und nicht aus uns selbst.

8Von allen Seiten werden wir hart bedrängt, aber sie kriegen uns nicht klein. Oft wissen wir nicht weiter, aber wir geben die Hoffnung nicht auf.

9Man verfolgt uns, aber Gott lässt uns nicht allein. Man wirft uns zu Boden, aber wir kommen nicht um.

10Immer und überall tragen wir an unserem Körper das mit, was Jesus durchgemacht hat bis in den Tod. So soll an uns auch sichtbar werden, dass Jesus lebt.

11Solange wir leben, sind wir wegen Jesus ständig dem Tod ausgesetzt. Aber genau so wird an unserem sterblichen Körper deutlich, dass Jesus lebt.

12Das heißt: In uns arbeitet der Tod, damit ihr das Leben bekommt.

13Wir haben aber denselben Glauben, von dem schon in der Schrift steht: „Ich habe vertraut, darum habe ich geredet.“ Auch wir vertrauen Gott, und deshalb reden wir.

14Denn wir wissen genau: Gott hat Jesus, den Herrn, vom Tod auferweckt. Und genauso wird er auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch zu sich bringen.

15Denn das alles geschieht für euch. Je mehr Menschen Gottes Gnade erfahren, desto mehr Menschen werden ihm danken. Und das alles bringt Gott große Ehre.

16Darum geben wir nicht auf. Unser Körper wird zwar von außen immer schwächer, aber innerlich werden wir Tag für Tag neu.

17Denn was wir gerade an Not durchmachen, ist gering und geht schnell vorbei. Verglichen damit schenkt es uns eine Herrlichkeit, die für immer bleibt und alles übertrifft.

18Deshalb starren wir nicht auf das, was man sehen kann, sondern halten uns an das Unsichtbare. Denn was man sieht, vergeht; was man nicht sieht, bleibt für immer.