Augsburger GenerativBibel Neues Testament · Urtextnah · mittel · Lesefluss

1 · Urtextnah 2 · mittel 3 · Lesefluss
Kapitel 1 / 16

2. Johannes 1

Augsburger GenerativBibel Lesefluss

1Von mir, dem Ältesten, an die von Gott erwählte Herrin und an ihre Kinder. Ich habe euch wirklich lieb, und nicht nur ich, sondern alle, die die Wahrheit kennen.

2Und das wegen der Wahrheit, die in uns wohnt und für immer bei uns bleiben wird.

3Gott, der Vater, und Jesus Christus, der Sohn des Vaters, werden uns ihre Gnade, ihr Erbarmen und ihren Frieden schenken. Das geschieht in Wahrheit und Liebe.

4Ich habe mich riesig gefreut, dass einige deiner Kinder so leben, wie es der Wahrheit entspricht. Genau das hat uns der Vater aufgetragen.

5Und jetzt habe ich eine Bitte an dich, liebe Herrin. Es ist nichts Neues, sondern das, was wir von Anfang an gehört haben: Wir sollen einander lieben.

6Und Liebe heißt: Wir halten uns an das, was Gott uns aufgetragen hat. Das ist das Gebot, das ihr von Anfang an kennt: Lebt in dieser Liebe.

7Es sind nämlich viele Betrüger in der Welt unterwegs. Sie bekennen nicht, dass Jesus Christus als wirklicher Mensch kommt. Wer so redet, ist ein Betrüger und der Antichrist, der Feind von Christus.

8Passt gut auf euch auf! Sonst verliert ihr alles, was ihr erreicht habt. Stattdessen sollt ihr den vollen Lohn bekommen.

9Wer eigene Wege geht und sich nicht an das hält, was Christus gelehrt hat, der hat Gott nicht. Wer aber bei dieser Lehre bleibt, der hat beide: den Vater und den Sohn.

10Wenn jemand zu euch kommt und etwas anderes lehrt als das, lasst ihn nicht in euer Haus und begrüßt ihn nicht.

11Denn wer ihn begrüßt, macht bei seinen bösen Taten mit.

12Ich hätte euch noch viel zu sagen, aber ich will das nicht mit Papier und Tinte tun. Ich hoffe nämlich, euch bald zu besuchen und persönlich mit euch zu reden, damit unsere Freude dann vollkommen ist.

13Die Kinder deiner Schwester, die Gott ebenso erwählt hat, lassen dich grüßen.